Albrecht Dürer

  

 Albrecht Dürer wurde am 21. Mai 1471 in Nürnberg als drittes von achtzehn Kindern eines ungarischen Goldschmieds und seiner Frau Barbara Holper geboren. Nachdem er von 1484-1486 das Goldschmiedehandwerk bei seinem Vater gelernt hatte, ging er bei dem Maler und Holzschnitt-Zeichner Michael Wolgemut in die Lehre.

Nachdem er mehrere Jahre lang auf Wanderschaft in Freiburg, Straßburg, Colmar und Basel

war, kehrte er 1494 nach Nürnberg zurück, wo er auch seine Frau Agnes Frey heiratete.

1495 reiste er nach Venedig, wo viele seiner Aquarelle von Landschaften entstanden.

Während seines Auslandsaufenthalts pflegte Dürer auch weiterhin intensive Kontakte zu Familie und Freunden in der fränkischen Heimatstadt. 1504 erstellte er den Kupferstich “Adam und Eva”  (siehe Bild) Sein erstes Ergebnis seiner Beschäftigung mit der Proportionslehre. Dürer hat die Körper in dem Bild groß und frontal gehalten. Paradiesische Harmonie. Die Proportionen halten sich an die antiken “Schönheitsideale”. Dem Apoll von Belvedere und der Venus Medici.

Da ihn die Italienische Kunst schon bei seiner ersten Reise sehr beeindruckt hat, reiste er sechs Jahre später (1501) wieder in den Süden. In Bologna erlernte er das perspektivische Zeichnen.

 

Während seiner zweiten Venedigreise im Jahre 1505, die zwei Jahre umfasste, zeichnete er weitere Akte und Portraits, die das Verlangen des Menschen nach dem “perfekten” Körper ausdrücken.

 

 

Ab 1509 war Dürer Ratsherr in Nürnberg, ab 1512 war er dann sogar für Kaiser Maximilian tätig. Er zeichnete unter anderem einen Holzschnitt der Ehrenpforte und fertigte eine farbige Federzeichnung zum Gebetsbuch des Kaisers.

 

Dürer zeichnete zahlreiche religiöse Werke und Andachtsbilder wie den Dresdner Altar (1496), den Paumgartner-Altar (zwischen 1498 und 1504), das “Rosenkranzfest” (1506) und das letzte Abendmahl.

     

Seine Werke bezeichnen den Höhepunkt der Spätgotik und den Übergang zur Renaissance, die vor allem durch seine Selbstbildnisse, das Personlichkeits-bewusstsein dieser Epoche ausdrücken dargestellt wird. Ähnliches gilt auch für seine Arbeiten in der Darstellung von Landschaften, Pflanzen und Tieren, wie zum Beispiel auf dem Bild rechts oben das große Rasenstück - gezeichnet 1503; oder - wohl eines seiner bekanntesten Werke - dem “jungen Feldhasen” den er 1502 als Aquarell schuf.

 

 

1513 wurde Dürer Ehrenbürger Nürnbergs.

Zwei Jahre später bewilligte ihm der Kaiser ein Jahresgehalt von 100 Gulden auf Lebenszeit, sodass Dürer sich keine Sorgen mehr über seine Zukunft machen brauchte. Er lebte großzügig, verlieh Geld und kaufte Kunstgegenstände. Als im Der Tod seiner Mutter im Jahr 1514 ging ihm sehr Nahe, dieser - und der Umstand der religiösen Umwälzungen von Martin Luther 1517 beschäftigten ihn sehr und spiegelten sich auch in seiner Kunst wieder.

 

Als der Kaiser 1519 starb, wollte die Stadt sein Jahresgehalt nicht mehr auszahlen und Dürer ging in die Niederlande, um seinen Anspruch beim neuen Kaiser Karl V. bestätigen zu lassen.1920 brach er mit seiner Frau Agnes als Begleitung auf, einige seiner Werke im Gepäck. 1525 brach der Bauernkrieg an. Sein letztes großes Gemälde “Die vier Aposteln” entstand, Dürer schenkte es der Stadt Nürnberg. In seinen letzten Lebensjahren widmete sich Dürer zunehmend seinen Schriften über die Proportionen des menschlichen Körpers, den Bewegungen menschlicher Körper und den verschiedenen Typen des Körpers.

 

Dürer verstarb am 6.April 1528 im Alter von 57 Jahren in Nürnberg.

 

Er brachte etwa 125 Gemälde, 300 Holzschnitte, 100 Kupferstiche sowie mehr als 1000 Zeichnungen hervor.

 

 

Sein Stil

Dürer war fasziniert von der italienischen Renaissance und deren Wille, die Natur detailgetreu abzubilden. Oftmals verwendete er Holzschnitte, um seine Bilder noch echter wirken zu lassen.

Die erhabenen Teile seiner Holzschnitte wurden dann eingefärbt und gedruckt.

 

 

Marina K.

Maria-Ward-Schule 9b

Referat: “Albrecht Dürer”

zum: Qualifizierten Hauptschulabschluss

 

Chefredakteurin

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