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Drogen Kompendium b
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A2
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oder auch Benzylpiperazin ist eine illegale Droge.
Man braucht für einen Rausch 20 bis 150 mg,
die Wirkung hält bis zu 6 Stunden an. Sie tritt langsam auf und klingt auch
langsam wieder ab.
A2 wirkt stark anregend und euphorisierend, etwas schwächer
als Ecstasy.
Zu den Risiken und Langzeitschäden ist (fast) nichts
bekannt, da diese Droge noch nicht erforscht worden ist.
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Alkohol
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Auch Alkohol ist
eine Droge und kann zur Sucht werden!
Definition
Alkohol: Alkohole sind eine Gruppe chemischer
Verbindungen bestehend aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff.
Umgangssprachlich wird unter Alkohol speziell der vom Ethan
abgeleitete Alkohol mit der chemischen Bezeichnung Ethanol (früher
Äthanol) oder Ethylalkohol verstanden. Generell werden in der Chemie
alle organischen Verbindungen als Alkohole bezeichnet, deren
charakteristische funktionelle Gruppe die Hydroxyl - Gruppe (-OH)
ist. Viele dieser Alkohole sind giftig. Daneben gibt es auch
ungiftige wie das Glycerin oder die Zuckeralkohole.
Alkohol bewirkt situativ eine Betäubung, eine Stimulation oder
auch einen Stimmungswandel.
Niemals darf Alkohol zur Aufwärmung nach einer Unterkühlung
gegeben werden, da es die Symptome nur forciert. Das Fässchen Rum
bei den Bernhardiner-Hunden als Ration für Unterkühlte ist daher vom
medizinischen Standpunkt
kontraproduktiv.
Todesursache Alkohol
In Deutschland starben im Jahr 2000 cirka 16.000 Menschen durch
Alkoholmissbrauch, was cirka zwei Prozent aller Sterbefälle
entsprach, wobei Männer dreimal häufiger betroffen waren als Frauen.
Die häufigste alkoholbedingte Todesursache war die alkoholische
Leberzirrhose mit 9550 Toten (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die
Zahlen der WHO vom 29.12.04 belaufen sich für das Jahr 2004 auf
21.675 Tote, davon 8.381 Kinder im Alter zwischen 10-15 Jahren. Eine
Krankheit, mit einer über 50-prozentig hohen Mortalität (Todesrate),
die insbesondere in Verbindung mit Alkohol und fettem Essen
ausgelöst wird, ist die Pankreatitis
(Bauchspeicheldrüsenentzündung).
Jugendschutz
In
Deutschland und der Schweiz dürfen nach dem Jugendschutzgesetz
alkoholische Getränke nicht an Personen unter 16 Jahren abgegeben
werden. Getränke, die Branntwein enthalten, erst ab dem 18.
Lebensjahr (§ 9 Absatz 1). In Deutschland ist das öffentliche
Konsumieren von nicht - branntweinhaligen alkoholischen Getränken
(in Begleitung von Erziehungsberechtigten, -beauftragten) ab 14
gestattet, es gibt sonst keine Beschränkung.
In Österreich ist der Jugendschutz Ländersache. In Wien,
Niederösterreich und dem Burgenland ist der Alkoholkonsum
grundsätzlich erst ab 16 gestattet. In den anderen Ländern dürfen
Getränke bis zu einem Alkoholgehalt von 14 % mit 16 Jahren, solche
darüber mit 18 Jahren getrunken werden. Andere Länder –
beispielsweise die USA (die meisten Staaten) – sehen als
Mindestalter zum öffentlichen sowie privaten Verzehr von Alkohol das
vollendete 21. Lebensjahr vor.
Straßenverkehr
Da Alkohol die Fahrtüchtigkeit beeinflusst, gibt es einen
höchstzulässigen Alkoholgehalt im Blut bzw. in der Atemluft
(Promillegrenze). Dieser beträgt beispielsweise (ausschließlich
europäische Länder):
- in Deutschland: 0,5 ‰ im Blut oder 0,25 mg/l in der Atemluft
- bei auffälliger Fahrweise oder bei Verwicklung in einen
Unfall ist bereits eine Konzentration ab 0,3 ‰ strafbar
(relative Fahruntüchtigkeit); ab 1,1 ‰ im Blut beginnt
unwiderlegbar die Fahruntüchtigkeit (absolute
Fahruntüchtigkeit); ab 1,6 ‰ im Blut ist vor Neuerteilung
der Fahrerlaubnis eine positive medizinisch-psychologische
Untersuchung (MPU) beizubringen
- Wer im Besitz eines Personenbeförderungsscheins (PBS)
ist und bei dessen Anwendung mehr als 0,0 Promille hat,
verliert den PBS und muss mit weiteren Konsequenzen (ggf.
MPU) rechnen!
- in Österreich:
- 0,1 ‰ für Lenker von Lastwagen und Autobussen, für
Moped- und Traktorfahrer bis 20 Jahre, sowie für Lenker von
Personenkraftwagen bis 21 Jahren (in der
Mehrphasenausbildung) und Schüler und Lehrer in der
praktischen Fahrausbildung
- 0,5 ‰ für Kraftfahrzeug- und Kraftradlenker
- in Bulgarien, Estland, Kroatien, Litauen, Montenegro,
Rumänien, Ungarn, Serbien, Slowakei und Tschechien: 0,0 ‰
- in Polen, Norwegen und Schweden: 0,2 ‰
- in Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, den
Niederlanden, Slowenien, Spanien, der Schweiz und der Türkei
(nur bei PKW ohne Anhänger, ansonsten 0,0‰) : 0,5 ‰
- in Großbritannien, Irland, Luxemburg und Malta: 0,8 ‰
- in Zypern: 0,9 ‰
Trinkt ein 70 kg schwerer Mann innerhalb einer Stunde 1 Liter
Bier, erreicht er etwa 0,5 Promille, trinkt er aber 1 Liter Rotwein,
erlangt er rund 2 Promille. Wichtig ist, die Größe und vor allem den
Inhalt eines Weinglases zu beachten (oft 0,3 Liter). Durch eine
Mahlzeit kann die Aufnahme des Alkohols etwas verlangsamt werden.
Der 'Weltrekord' Alkoholmenge eines Fahrers 'gehört' dem
45-jährigen Polen aus dem zentralpolnischen Dorf Skierniewice: er
hat Polizei und Ärzte Dezember 2004 mit seiner außerordentlich
widerstandsfähigen Gesundheit überrascht; der Mann hatte einen
Blutalkoholgehalt von 12,3 Promille, als er auf dem Heimweg von
einem Auto überfahren wurde.
Links:
www.wikipedia.de
Bilder von:
http://files.zite3.com/data/images/74/13/0/alkohol.jpg
http://medienkritik.typepad.com/blog/bier.jpeg
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Amphetamine
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auch "Speed" genannt.
sind illegale Drogen.
Amphetamine sind synthetische Stoffe, die in privaten
Labors zusammengemischt werden. Diese Stoffe können geschluckt, gesnieft oder
gespritzt werden. Es wird bei einer Einnahme die Müdigkeit reduziert und die
Leistungsfähigkeit erhöht.
Die Wirkungen und Nebenwirkungen sind denen von Ecstasy
ähnlich.
Die Langzeitschäden sind: Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit,
Bluthochdruck durch Schädigung der Lunge, Herz und Nieren, Schädigung des
Kreislaufes.
Vorsicht: Man weiß nie wirklich, was in Amphetaminen
enthalten ist!
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Anabolika
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sind verschreibungspflichtige, sonst illegale, Drogen.
Anabolika wird gespritzt oder in Tablettenform zu sich
genommen. Die Wirkungen sind Kraftschübe, Euphorie und Überschätzung der Kräfte.
Aber die Liste der Nebenwirkungen ist lang, so erhöhen sich
männliche Eigenschaften, wie Aggressivität, Selbstbewusstsein und der
Sexualtrieb. Es entsteht Akne (meist auf dem Rücken), man leidet an
Kurzatmigkeit, erhöhter Schweißproduktion und Hunger.
Außerdem leidet man an Antriebslosigkeit, Bluthochdruck,
Augendruck, Blutwertveränderung, Depressionen, Gewaltausbrüche, weibliche
Brustbildung bei Männern, Haarausfall, Herzwachstum, Kopfschmerzen, Müdigkeit,
Stimmungsschwankungen, Unfruchtbarkeit und “Vermännlichung” der Frau.
Es besteht ein höheres Risiko von Herzinfarkt,
Schlaganfall, Leberschäden und Krebs (v. a. an der Prostata).
Vorsicht:
Es gibt sehr viele
Fälschungen aus dem osteuropäischen und asiatischen Raum, bei denen man nie
weiß, was drin ist, aber meistens sind es andere Inhaltsstoffe als beim
Original.
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Benzodiazepine
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sind illegale Drogen.
Es gibt sie in Form von Tropfen (K.O.-Tropfen), Tabletten
und in Pulver, dass sich vollständig in Flüssigkeiten auflöst.
Benzodiazepine wirken schlafanstoßend und stark betäubend.
Sie führen zu Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, mangelnder Urteilsfähigkeit,
Bewusstlosigkeit, Verlangsamung des Herzschlags und Blutdruckabfall. Auch können
noch Tage später starke Kopfschmerzen auftreten.
Auf längere Zeit gesehen können Schockzustände,
Bewusstlosigkeit, Krampfan- fälle, Muskelschlaffheit, aggressive Enthemmungen,
Leberschäden, Entzugserscheinungen, Schlafstörungen, Verfolgungswahn und erhöhte
Reizbarkeit entstehen.
Benzodiazepine machen körperlich und seelisch sehr stark
abhängig.
Vorsicht:
Nehmt in Discos Getränke nur direkt von der Bar an und lasst sie
nicht unbeaufsichtigt stehen, da man Benzodiazepine ganz in Getränken auflösen
kann. Und durch Schläfrigkeit (und andere Wirkungen) kann man sehr leicht und
schnell zum Opfer eines Verbrechens und/ oder einer Vergewaltigung werden.
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Cannabis
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Über ein Viertel aller Jugendlichen
hat bereits Erfahrung mit Cannabis gemacht. In Deutschland gibt
es mit Sicherheit mehrere Millionen „Kiffer“. Jedes Jahr werden
allein in Deutschland etwa 150 000 Ermittlungsverfahren wegen
Verstößen gegen das BtMG (Betäubungsmittelgesetz) in
Zusammenhang mit Cannabis eingeleitet.
Cannabis gehört
zur Pflanzenfamilie der Cannabaceae, die
wiederum nur aus den beiden Gattungen „Hanf“ und „Hopfen“ besteht.
Der deutsche botanische Name für Cannabis ist „Hanf“.
Drei Arten Cannabis
werden unterschieden: Cannabis sativa, Cannabis indica und Cannabis
ruderalis.
Verschiedene
Cannabissorten beinhalten mengenmäßig unterschiedliche Anteile an
Cannabinoiden. Der aktivste Bestandteil in Cannabis, der „breit“
macht, ist das Tetrahydrocannbinol (THC) und auch dieser variiert
erheblich.
Bei Haschisch
handelt es sich um das getrocknete Harz aus Drüsenhaaren der
Pflanze. Marihuana ist die Bezeichnung für getrocknete
Blütenblätter, Blätter und Stängel der Pflanze. Der Wirkstoffgehalt
von Cannabis beträgt zwischen 1 und 18 Prozent bei Haschisch und
Marihuana. Haschisch ist meist etwa 5-mal wirksamer als Marihuana.
Seltener als die
bisher genannten Ausführungen von Cannabis ist das hochkonzentrierte
Haschischöl, das bis zu 60% THC enthält. Das sind aber die
„Spitzenwerte“, was bedeutet, dass es meist um die 20-30% hat. Man
könnte meinen, es wäre dadurch sehr beliebt, ist es aber nicht! Die
Nachfrage hält sich in Grenzen.
Der Gebrauch von
Cannabis:
Sowohl Haschisch wie
auch Marihuana werden entweder mit Tabak vermischt geraucht (Joint)
oder zusammen mit anderen Nahrungsmitteln wie Tee und Kakao oder in
Plätzchen eingebacken aufgenommen.
Die Wirkung von
Cannabis:
Es kann bewirken,
dass man
- Sich entspannt,
glücklich und kontaktfreudig fühlt, besonders in Gesellschaft
von Freunden.
- redselig wird und
meint die Weltzusammenhänge zu verstehen; stattdessen redet man
eher dummes Zeug.
- Hemmungen ablegt und
Dinge sagt oder tut, die gar nicht zu einem passen.
- alles witzig findet
und selbst über Kleinigkeiten kichert.
- Fressattacken hat und
haufenweise essen will, besonders Süßigkeiten wie Schokolade und
Kuchen.
- eine erweiterte
Wahrnehmung hat; die Dinge fühlen sich weicher an, die Farben
wirken leuchtender.
Die Gefahren:
- man kann sich
nüchtern fühlen, lange bevor die Wirkung nachgelassen hat. Also
4 – 5 Tage danach keine Maschinen bedienen und kein Auto fahren.
- Cannabis kann bei
Menschen, die anfällig dafür sind, seelische Probleme
hervorrufen.
- Cannabis ist
gefährlich bei Erkrankungen der Atemwege, wie Bronchitis oder
Athma.
- Cannabis kann die
männliche Spermienproduktion verringern und das produzierte
Sperma kann geschädigt sein.
- Frauen, die Cannabis
nehmen, riskieren ihre ungeborenen Kinder zu schädigen.
- Bei regelmäßigen,
starken Konsumenten können Panikattacken, starke
Stimmungsschwankungen und Verfolgungswahn auftreten.
- Man kann so
weggetreten sein, dass man nicht mehr sprechen kann
- Cannabis kann den
Körper austrocknen. Kehle, Zunge und Lippen fühlen sich
vertrocknet an.
Rauschstadien bei
Cannabis:
Stadium I:
Euphorischer Zustand, Entspannung, Sedierung, keine wesentliche
Einschränkung des Bewusstseins.
Stadium II:
Depressive Verstimmung, die sich entweder primär oder nach einem
vorübergehenden euphorischen Zustand einstellen kann.
Stadium III:
Dysphorisch-paranoider Zustand, in dessen Folge auch aggressive
Fehlreaktionen möglich sind.
Unabhängig von
diesen Rauschstadien stellt sich bei fortgesetzter Einnahme von
Cannabis ein sogenanntes „Amotivationssyndrom“ ein, das vor allem
durch Gleichgültigkeit gegenüber sozialen Empfindungen und
Verpflichtungen sowie eine Absage gegenüber Leistungsanforderungen
charakterisiert ist. Es ist also eine Abwendung von Schule, Familie
und Freunde, oder immer mehr treten die Leute in den Vordergrund,
die ebenfalls Cannabis konsumieren.
„Vertrieb“ von
Cannabis:
Cannabis wird
entweder von den Konsumenten selbst angebaut oder aber importiert,
z.B. aus den Niederlanden, Marokko, Nepal, oder Türkei.
Es ist die mit
Abstand am häufigsten konsumierte illegale Droge.
Strafen für Cannabis:
Cannabis
untersteht dem BtMG und ist eine illegale Droge. Die Höchststrafe
beim Besitz einer „geringen Menge“ beträgt 5 Jahre (oder
Geldstrafe). Bei einer nicht „geringen Menge“ drohen bis zu 15 Jahre
Haft. Bei geringfügigen Mengen kann allerdings nach § 31a des BtMG
von einer Strafverfolgung abgesehen werden. Welche Menge als
geringfügig angesehen wird, ist von Bundesland zu Bundesland
unterschiedlich. Letztlich muss der Richter entscheiden, was für ihn
eine geringfügige Menge ausmacht, also glaubt nicht, dass man bei
kleinen Mengen davon kommen kann, denn das ist, wie oben erwähnt,
Auslegungssache!
Wichtig ist auch,
dass es in manchen Staaten noch härtere Strafen gibt. So gibt es in
manchen Staaten sogar die Todesstrafe auf Vergehen in Zusammenhang
mit Cannabis.
Szenenamen:
Gras, Dope, Spliff, Junjahr, Stoff, Skunk, Weed, Hasch, Shit, Pot,
Piece
Informationen aus:
Dr.
Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Helmut Kuntz, Cannabis ist immer anders
(Haschisch und Marihuana: Konsum-Wirkung-Abhängigkeit)
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Crack
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Crack ist „aufgebackenes“
Kokain, das zu 80-100 Prozent rein sein kann und somit viel reiner
und viel gefährlicher als das übliche Straßenkokain ist, das zu etwa
30-60 Prozent aus Kokain besteht. Der Körper nimmt Crack viel
schneller als Kokain auf. Seine Wirkung ist die gleiche wie bei
Kokain, nur viel stärker.
Erscheinungsform:
Crack gibt es in Form von Kristallen, die wie kleine Steine
(„Rocks“) aussehen. Einige der „Steinchen“ sehen wie Sandkörner aus,
manche haben bis zu 2 cm Durchmesser. Sie variieren in der Farbe von
Hellgelb oder Pink bis Weiß.
„Freebase“,
eine andere, seltene Art Kokain zu bearbeiten tritt als feines
weißes Pulver auf, das wir Puderzucker aussieht.
Der Gebrauch
von Crack:
Crack wird meistens geraucht.
Man sollte es niemals spritzen, denn es gibt Dir keinen größeren
„Kick“, aber die Überdosierung ist viel wahrscheinlicher!
Die Wirkung
von Crack:
Manche meinen, man könne bei der Schilderung der Wirkung gar nicht
übertreiben. Es wirkt innerhalb von Sekunden, hält aber nur kurz an.
Wenige Minuten, höchstens eine Viertelstunde, fühlt man
- eine unglaubliche
Euphorie und Begeisterung und einen kräftigen Energieschub.
- sich unglaublich wohl
und kraftvoll.
Von allen
Straßendrogen „kickt“ Crack am heftigsten.
Crack: Eine
Suchtdroge?
Die Chancen bei Crack süchtig zu werden sind höher als bei ALLEN
anderen Drogen. Die körperliche Abhängigkeit ist sehr stark, da
Crack ein unglaubliches Hoch bringt und sofort danach ein
unglaubliches Tief, so dass der Körper immer mehr davon will. Auch
psychisch kann man abhängig werden und meinen, die Welt sei
ohne Crack nicht zu ertragen.
Die Gefahren:
- Psychische Probleme:
Man fühlt starke Aggressionen, Hass und Misstrauen
gegenüber anderen Menschen, sogar den Freunden und der Familie.
- Man wird psychotisch,
größenwahnsinnig und gewalttätig, verliert den Bezug zur
Realität und kann Situationen nicht mehr rational einschätzen.
- Viele Abhängige
verkaufen alles was sie haben, denn dadurch, dass Crack nur so
kurz wirkt, versucht man sich häufiger auf diesen „Kick“
zu bringen und steckt so in der Schuldenfalle.
- Wenn man
„runterkommt“, will man niemanden um sich haben und niemand will
bei einem sein, so das die Isolation immer größer wird.
Strafen für
Crack:
Die Strafen sind ähnlich wie bei Cannabis, denn auch Crack ist eine
illegale Droge und fällt unter das BtMG (Betäubungsmittelgesetz).
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Crystal Speed
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ist eine illegale synthetisch hergestellte Droge.
Crystal Speed wird als Pulver gesnieft, seltener in
Tablettenform geschluckt oder in Wasser aufgelöst injiziert.
Die Wirkung dauert ca. 4- 20 Stunden an (einige Konsumenten
reden von bis zu 70 Stunden!!!), der Rausch äußert sich in gesteigertem
Selbstbewusstsein, verringertem Schmerzempfinden, fast kein Hunger- und
Durstgefühl, stark erhöhten Blutdruck, Aktivitätendrang und erhöhten Rededrang.
Risiken und Langzeitschäden sind: Herzrasen, rasender Puls,
Störungen des Herzrhythmus, Überhitzung (Fieber), Aggressivität,
Gewichtsverlust, Hautentzündungen und Magenschmerzen und –durchbruch.
Bei Überdosierung sind Zuckungen, Brechreiz, Hirnblutungen
mit plötzlichen Lähmungen, starke Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit und
Herzstillstand zu erkennen.
Crystal Speed macht seelisch abhängig.
Vorsicht:
Manchmal wird Crystal Speed sehr stark mit sehr, sehr feinen Glassplittern
gestreckt!
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Ecstasy
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Ecstasy ist eine
weitverbreitete Diskodroge.
Ihre chemische
Verbindung 3,4-Methylendioxy-N-Methylamphetamin, kurz MDMA. 
Erscheinungsform:
Ecstasytabletten gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Häufig
sind darauf Logos, z.B. Tauben, aufgedruckt.
MDMA kann mit anderem Zeug gestreckt sein, wie Entwurmungsmittel für
Hunde oder Talkumpuder. Es werden auch starke Drogen, wie
Amphetamin, Ketamin oder Selegilin hinzugefügt, die schreckliche
Nebenwirkungen haben könnten.
Selbst viele „verlässliche“ Marken sind gefälscht. Tatsächlich
enthält nur ein Drittel aller verkauften Tabletten genug MDMA für
einen „wirklichen“ Ecstasytrip.
Der Gebrauch
von Ecstasy:
Da es Ecstasy nur als Tablettenform gibt, wird Ecstasy normal
genommen, in dem man die Tabletten schluckt.
Die Wirkung
von Ecstasy:
Die Wirkung beginnt nach etwa 30 Minuten. Nach einer Stunde erreicht
sie ihren Höhepunkt und hält 2-3 Stunden an:
- Die Wahrnehmung
verändert sich und Haut fühlt sich warm und kribbelig an.
- Licht und Farben sind
viel intensiver, Töne einmalig
- Musik scheint lauter,
die Beats eindringlicher
- Das Energieniveau
steigt so, dass man die ganze Nacht springen und tanzen will.
- Man fühlt sich als
Teil einer großen, glücklichen Menge
Ecstasy: Eine
Suchtdroge?
Selten und in kleinen Mengen genommen macht Ecstasy nicht abhängig.
Bei starkem Gebrauch verschwindet das Gefühl alles umfassender Liebe
und die Wirkung beschränkt sich auf Stimulation. Wer Ecstasy jedes
Wochenende über nimmt, kann abhängig sein. Man bekommt
Entzugserscheinungen, wie Erschöpfung, hat tagsüber ein großes
Schlafbedürfnis, kann nachts nicht schlafen und leidet unter
Depressionen und Angstzuständen.
Die Gefahren:
- Das Herz pocht
schnell, einem kann übel werden
- Man kann
„überstimuliert“ werden und dadurch panisch und zappelig
reagieren
- Arme und Beine können
sich versteifen
- mögliche
Halluzinationen
- Hitzschlag ist
möglich, durch den vielen Wasserverlust beim Tanzen
- möglicher
Erinnerungsverlust
- Panikattacken,
Depressionen und Paranoia sind auch möglich
Strafen für
Ecstasy:
Die Strafen sind auch hier ähnlich wie bei Cannabis, denn auch
Ecstasy ist eine illegale Droge und fällt unter das BtMG(
Betäubungsmittelgesetz). Schon mit nur 2 Pillen kann man wegen
Drogenhandels festgenommen werden!
Szenzenamen
für Ecstasy:
E, Adam, XTC, Emphaty, MDMA, Love-Drug
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Engelstrompete
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Die zur Familie
der Nachtschattengewächse gehörenden Engelstrompeten stammen
ursprünglich aus Südamerika. Wegen des schönen Aussehens sind sie
weltweit beliebt und werden als Zierpflanzekultiviert. 
Erscheinungsform:
Da es eine Pflanze ist, ist die Erscheinungsform rein pflanzlich.
Der Gebrauch von Engelstrompete:
Konsumiert werden die optisch prachtvollen, bis zu 30cm langen,
trichterförmigen Blüten oder Blätter, ie geraucht oder gegessen
werden. Auch die Einnahme als Tee kommt vor.
Die Wirkung von Engelstrompete:
Abhängig von der Art der Einnahme tritt nach wenigen Minuten (beim
Rauchen) oder nach 30-60 Minuten (nach Einnahme oral) ein
Rauschzustand ein mit Halluzinationen und intensiven körperlichen
Empfindungen.
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Fliegenpilz
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Der Fliegenpilz ist, wenn er als Droge gehandelt wird
illegal.
Sein Wirkstoff ist Muscimol. Er wird entweder roh gegessen, gebraten oder als
Sud gepresst.
Die Wirkung dauert ca. 5 bis 6 Stunden an und sieht so aus:
Der User wird müde und erregt und er hat ein sehr verstärktes körperliches
Ausdrucksgefühl, aber dies kann sich schnell ändern. Es kann zum Delirium oder
es zu Erbrechen und Muskellähmung führen.
Bei längerem Gebrauch kann es zu einer psychischen Auslaugung kommen, aber zu
einer richtigen Abhängigkeit ist nichts bekannt.
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Heroin
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ist eine illegale Droge
Heroin wird geraucht, gesnieft oder
gespritzt.
Die Wirkung dauert ca. 3- 5 Stunden. Und
äußert sich in Unternehmungslust, Verminderung des Hungergefühls und der
Müdigkeit.
Die größte Gefahr besteht in Atemstillstand
und Muskellähmung.

Die Langzeitschäden sind:
Abmagerung, Menstruationsaussetzung und Gedächtnislücken
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Ketamin
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Ketamin ist ein
Injektionsnarkotikum, das auf den Körper einwirkt und so das Gehirn
beeinflusst. Es wird als Beruhigungsmittel für Pferde verwendet und
ist mit dem Veterinärnarkotikum PCP ( auch „angeldust“ genannt)
verwandt. 
Erscheinungsform:
Verschrieben wird Ketamin als klare Flüssigkeit, auf der Straße wird
es als weißes Pulver oder in Tablettenform verkauft. Das Pulver wird
in Briefchen verkauft. Es kann geschluckt, oder inhaliert
(„geschnüffelt“) werden.
Der Gebrauch
von Ketamin:
Entweder Ketamin, wird gespritzt, geschluckt, oder inhaliert. Auch
die Tabletten kann man klein stoßen und „schnüffeln“
Die Wirkung
von Ketamin:
- Wenn Ketamin
gespritzt wird, kommt der „kick“ wie bei Kokain, sehr schnell –
womöglich von 30 Sekunden. Wird es geschluckt dauert es 20-30
Minuten. Dann geht es etwa 3 Stunden kräftig bergab.
Die Gefahren:
- Der Körper ist starr
und gelähmt
- Fehlende Koordination
- Schreckliche
Halluzinationen können auftreten, wie z.B. das man meint zu
fühlen, wie die Gliedmaßen wachsen und schrumpfen.
- Man nimmt leicht zu
viel, da die Stärke variiert kann man nie wissen, wie viel man
nimmt
- Ketamin schädigt das
Gehirn. Wenn man sich niedergeschlagen fühlt, oder eine
seelische Krankheit hat, sollte man es nicht nehmen.
- Ketamin verlangsamt
den Herzschlag und die Atmung.
Strafen für
Ketamin:
Ketamin fällt nicht unter das BtMG. Der Besitz der Droge ist deshalb
nicht strafbar. Es ist jedoch rezeptpflichtig und freier Verkauf und
Weitergabe sind somit verboten.
Szenzennamen
für Ketamin:
K, Vitamin K, Ket, Special K, synthetisches Kokain
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Kokain
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Kokain wird aus
den Blättern des Koka-Strauches gewonnen, die Koka-Blätter enthalten
0,2-1,5% Kokain. Dieser Koka-Strauch wird überwiegend in Bolivien,
Kolumbien und Peru angebaut.
Kokain ist ein
sehr starkes Stimulans, das ähnliche Eigenschaften wie Amphetamin
hat. Zuerst wurde es frei als „wohltuendes Mittel“ verkauft, bis
herausgefunden wurde, dass es sich hier um eine gefährliche Droge
handeöt. Viele der Konsumenten waren dann schon süchtig!
Trotzdem war Kokain zuerst nicht sehr verbreitet, doch dann förderte
der Preis dieses, denn Kokain wurde immer billiger. Zudem wurde das
„Crackrauchen“ etwas „besonderes“, was ebenfalls das Kokain eine
größer werdende Rolle zuteilte.
Erscheinungsform:
Meist kommt „Straßenkokain“ als weißes, kristallines Pulver vor, das
wie feines Salz aussieht. Normalerweise wird es in Briefchen mit 1g
Pulver verkauft. Keiner weiß, wie viel davon Kokain ist. Nach der
Herstellung aus Kokablättern ist das Kokainpulver zu etwa 85 Prozent
rein, wenn es verkauft wird, sieht das ganz anders aus. Je häufiger
das Kokain in der Dealerkette weiter verkauft wird, desto mehr wird
es mit Glucose, Lactose oder Betäubungsmitteln gestreckt. Auch wenn
Kokain schon in einer Konzentration von 60% gefunden wurde,
erscheint es auf der Straße kaum 30-prozentig. Der Rest ist Dreck!
Der Gebrauch
von Kokain:
Wer Kokain schnupft, schiebt es gewöhnlich mit einer Rasierklinge
oder der Kreditkarte zu „Linien“ zusammen. Dann wird es durch ein
Röhrchen, oder eine Banknote in ein Nasenloch gezogen.
Weniger gefährlich als das Schnupfen ist es, Kokain mit Essen oder
Getränken gemischt zu sich zu nehmen. Die Wirkung trifft dann etwas
später ein.
Manche
reiben es sich in den Gaumen. Weil Kokain auch ein natürliches
Betäubungsmittel ist, wird der Gaumen davon taub.
Einige wenige injizieren Kokain, damit es schneller und intensiver
wirkt. Das ist aber sehr gefährlich. Es ist riskant aufgrund einer
möglichen Überdosierung! Dabei fängt das Herz an wie wild zu rasen
und der Körper kann das nicht verkraften. Das kann zu
Bewusstlosigkeit und plötzlichem Tod führen.
Die Wirkung
von Kokain:
Die Wirkung beginnt nach Sekunden, dauert jedoch selten länger als
eine halbe Stunde. Die Wirkung ist abhängig von der Konzentration
des Kokain, der Umgebung, in der es genommen und wie oft es genommen
wird und davon, wie viel mancher verträgt.
- Man fühlt sich
euphorisch und gut.
- Das Leben sieht rosig
aus. Stress und Ängste verschwinden.
- Alles Gesagte
erscheint wichtig: Ansichten, wie unsinnig auch immer, sind
jetzt genau richtig und humorlose Witze wirken ungeheuer komisch
- Hemmungen
verschwinden und man fühlt sich sexuell erregt
Kokain: Eine
Suchtdroge?
Auch wenn man selten körperlich abhängig wird, ist eine psychische
Abhängigkeit äußerst wahrscheinlich. Sobald die guten Gefühle
nachlassen, wird man von den negativen überwältigt, so dass schnell
der Wunsch nach mehr aufkommt.
Die Gefahren:
- Man kann nicht
schlafen, doch wenn man irgendwann einschläft, dann fühlt man
sich nach dem Aufwachen müde und nervös.
- Man kann panisch
werden und sich bedroht fühlen
- So kann es auch zu
Gehwalttätigkeiten kommen
Strafen für
Kokain:
Die Strafen sind ähnlich wie bei Cannabis, denn auch Kokain ist eine
illegale Droge und fällt unter das BtMG( Betäubungsmittelgesetz).
Szenzennamen
für Kokain:
Koks, Schnee, Coke, White Lady, Heaven Dust
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Lachgas
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Lachgas, chemische Formel N2O ist
ein farbloses, leicht süßlich riechendes Gas, das häufig in der
Anästhesie verwendet wird.
Erscheinungsform:
Es ist ein Gas.
Der Gebrauch
von Lachgas:
Meist wird es durch einen Ballon inhaliert. Wird das Lachgas direkt
aus einer Kapsel konsumiert, kann die Lippe an der Kapsel
festfrieren. Meistens wird das Gas nur einige Sekunden bis höchstens
eine Minute inhaliert. Noch gefährlicher ist folgende Praxis: Um die
Intensität der Inhalation und damit die Wirkung zu steigern, ziehen
sich manche Konsumenten eine Plastiktüte über den Kopf.
Die Wirkung
von Lachgas:
Lachgas wirkt selbst schmerzlindernd, aber kaum betäubend, weswegen
andere Narkosemittel beigefügt werden müssen.
Es wird in
der Lunge schnell aufgenommen und hat eine Wirkungsdauer von ca. 1
bis 4 Minuten.
Strafen für
Lachgas:
Lachgas unterliegt zwar nicht dem BtMG, der Handel auf Partys wird
allerdings strafrechtlich verfolgt wegen des Verstoßes gegen das
Arzneimittelgesetz.
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Liquid XTC
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auch GHB (Liquid Ecstasy) genannt
GHB (Gammahydroxybutyrat)
ist ein Injektionsnarkotikum, das vor Operationen verabreicht wird.
Es soll am Tod des Schauspielers River Phoenix mitgewirkt haben. Es
wird in Discos, vor allem in der Schwulen-Szene immer beliebter. GHB,
wie auch Rohypnol, wird zum „Aufpeppen“ von Getränken benutzt.
Erscheinungsform:
GHB ist normalerweise flüssig und wird in Fläschchen verkauft. Man
findet es auch als Pulver, Tablette oder Kapsel.
Der Gebrauch
von GHB:
Es wird geschluckt und schmeckt leicht salzig.
Die Wirkung
von GHB:
Es dauert 10 Minuten bis zu einer Stunde, bis die Wirkung von GHB
beginnt. Dabei kommt es auf die eingenommene Menge, die
Konzentration und das Körpergewicht an. Eine kleine Menge GHB wirkt
wie Alkohol. Es enthemmt, macht kontaktfreudiger und ähnlich
euphorisch wie Ecstasy. Wenn die Dosis hoch ist, weicht die Euphorie
und man fühlt sich stark betäubt, ist müde und schlapp.
GHB: Eine
Sexdroge?
Angeblich steigert GHB das sexuelle Verlangen, das ist jedoch nicht
bewiesen. Da GHB enthemmend wirkt, wird man vielleicht
draufgängerischer.
Die Gefahren:
- Wenn Du die Dosis erhöhst, kannst Du die
Kehrseite von GHB kennenlernen, denn man
- kann sich versteifen
- schmerzhafte Muskelzuckungen bekommen
- sich orientierungslos fühlen
-
aufhören zu atmen und ins Koma
fallen
Strafen für
GHB:
GHB fällt nicht unter das BtMG, der Besitz der Droge ist deshalb
nicht strafbar. Da es ein Arzneimittel ist, sind Verkauf und
Weitergabe ohne Genehmigung strafbar.
Szenzennamen
für Methylamphetamin:
Liquid Ecstasy, Liquid E, Liquid X, Gamma
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard
van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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LSD
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ist eine illegale Droge LSD ist meist eine Flüssigkeit,
die auf Löschpapier getropft wird.
Die Wirkungsdauer beträgt
zwischen 6und 12 Stunden und äußert sich in Halluzinationen, Euphorie, Angst und
Panik.
Langzeitwirkungen sind:
Schwindel und Herzschlagerhöhung. |
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Methadon
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Methadon ist
ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid. Es wurde in der
Öffentlichkeit bekannt als Opiatersatzstoff durch seine breite
Anwendung in Substitutionsprogrammen (Behandlung von
Opioidabhängigen mit legalen Ersatzdrogen).
1939 wurde Methadon
"erfunden" und 1941 patentiert. Seit den 1960er wird Methadon als
Drogenersatzstoff benützt und das erstmalig in den USA!
Methadon wird voll-synthetisch
hergestellt, im Gegensatz z. B. zu Heroin, das halbsynthetisch aus
dem natürlichen Opium-Alkaloid Morphin hergestellt wird.
Chemisch-strukturell unterscheidet sich Methadon von den Opiaten
Morphin und Heroin deutlich. Die Synthese des Methadon ist aus
technischer Sicht recht einfach.
Wer sich fragt, warum man
Methadon als Drogenersatzstoff nimmt, stellt eine berechtigte Frage,
die aber leicht zu beantworten ist. Methadon ist vor allen Dingen
für Heroinabhängige ein Drogenersatzstoff, die unter
Entzugserscheinungen leiden. Methadon ist legal in der Apotheke zu
erwerben, wenn auch rezeptpflichtig. Heroin dagegen ist eindeutig
illegal!
Nebenwirkungen von
Methadon:
starke Abhängigkeit, sedierende Wirkung,
starkes Schwitzen, Konzentrationsstörungen, Euphorie, Miosis (
medizinische Begriff für eine Verengung der Pupille aufgrund der
Kontraktion eines Ringmuskels, des Musculus sphincter pupillae),
Schlafstörungen, selten Tachykardie (anhaltende Pulsbeschleunigung
auf über 100 Schläge pro Minute), Hypotonie (Druck unterhalb der
Norm), Verstopfung, da wie alle Opiate darmlähmend, Atemdepression,
d.h. der Atemantrieb wird reduziert. Bei Langzeiteinnahme
Lymphozytose, Hyperprolaktinämie, Hyperalbuminämie,
Konzentrationserhöhung der Globuline im Blut.
Nicht unerheblich ist die als Nebenwirkung
entstehende Antriebslosigkeit, oftmals gepaart mit depressiven
Schüben, Alkoholmißbrauch und eine nachlassende (oft nicht mehr
vorhandene) Libido. Häufig kommt es auch zu Wassereinlagerungen und
dadurch zu Gewichtszunahmen.
Zeichen einer Überdosierung
sind bis zur Größe eines Stecknadelkopfes kontraktierte Pupillen,
schwere Atemdepression, starker Blutdruckabfall, Tachykardie,
Hyperthermie, Bewusstseinsstörungen bis zum Koma und dem Tod durch
Ersticken. Bei Personen ohne Opioiderfahrung können ein bis
eineinhalb Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein.
(spezielle Gefahr für Kinder) Zur Behandelung einer Überdosierung
stehen entsprechende antagonistische Medikamente wie z.B. Naloxon
oder Naltrexon zur Verfügung wobei deren Wirkung wesentliche kürzer
ist (ca. 1 Stunde) als die des Wirkstoffs Methadon bzw. Levomethadon
( bis 48 Stunden atemdepressive Wirkung ) was Nachinjektionen nötig
macht.
Anwendung von Methadon:
- Methadon kann gut in Tabletten- oder
Tropfenform oral eingenommen werden.
- Für die Einnahme wird es mit
Zuckersirup verdünnt, und blau (Polamidon) oder gelb (Methadon)
eingefärbt (soll Injektion verhindern).
- Es erzeugt wegen der langsamen
Anflutung bei oraler Einnahme keinen Kick. Damit
entfällt das besondere euphorische Gefühl, das zur Verstärkung
der Sucht führt. Wird Methadon jedoch intravenös injiziert,
ähnelt die Wirkung einer Heroininjektion.
- Es hat eine Halbwertszeit von ca. 24
Stunden und wirkt damit etwa dreimal so lang wie Heroin.
Es kann daher als starkes Schmerzmittel
verwendet werden, z.B. bei Tumorkranken, die ein langwirksames
Mittel benötigen. Bekannt wurde es in der Öffentlichkeit durch
Abgabeprogramme an Heroinabhängige. Ziel war die gesundheitliche und
psychische Stabilisierung dieser Suchtkranken durch den Wegfall des
Zwangs, täglich viel Zeit und Geld für die Beschaffung von Heroin
aufzuwenden, mit den bekannten Begleiterscheinungen (Diebstähle,
Prostitution, Verbreitung von HIV und Hepatitis): Die überwachte
Abgabe erfolgt nur gegen Vorlage eines BtM-Rezeptes
(Betäubungsmittelgesetz), welches von den wenigsten Ärzten
ausgestellt wird und werden kann (In der Schweiz benötigen Ärzte zu
diesem Zweck eine spezielle Bewilligung).
Für die Heroinsubstitution
(Ersatzbehandlung) ist bei 90 % der Betroffenen eine einzige
tägliche Methadonabgabe ausreichend. Ca. 10% der Menschen sind
jedoch fast metabolizers, d. h. sie bauen Substanzen wie
Methadon schneller ab. Hier muss u.U. eine Abgabe in zwei Tagesdosen
erfolgen. Durch die langsamere Ausscheidung kommt es im Gegensatz
zum Heroinkonsum, wo der Blutspiegel zwischen zwei Einnahmen rasch
absinkt, kaum zu Unterdosierungen. Damit wird die
Endorphinproduktion (=körpereigene Substanzen mit Opioidwirkung)
viel vollständiger unterdrückt, was wahrscheinlich die heftigeren
Entzugserscheinungen (szenensprachlich Affe) bei plötzlichem
Absetzen der Substanz erklärt. Bei langsamem stufenweisem
Ausschleichen können die Symptome erträglich gehalten werden.
Kurzfristig kann mit Methadon auch ein Heroinentzug aufgefangen und
zu Ende geführt werden (Spital - Gefängnisaufenthalte).
In der Veterinärmedizin wird die Komponente
Levomethadon als Narkotikum zwecks Durchführung chirurgischer
Eingriffe bei Hunden eingesetzt.
Heroinsubstitution
In der Medizin durchlief man drei Methoden,
wie man mit Methadon Heroinabhängige von ihrem eigentlichen
Suchtmittel abbringen könnte.
Bei der Methadonblockade stand der
Gedanke im Vordergrund, dem Körper des Abhängigen soviel Methadon zu
verabreichen, dass das eigentliche Suchtmittel Heroin seine Wirkung
nicht mehr entfalten konnte. Auf diese Weise hoffte man, den
Süchtigen von der Beschaffung der illegalen Droge abzuhalten.
Gesellschaftlich bestand jedoch der
Anspruch, den Abhängigen vollständig von dem Suchtmittel zu lösen,
so dass man recht bald zur Methadonreduktionsmethode, der so
genannten Entgiftung, überging. Bei dieser Methode wird anfangs die
individuell benötigte Menge an Methadon ermittelt, der zu
Behandelnde auf dieser Dosis stabilisiert, um dann im Laufe der Zeit
die verabreichte Menge schrittweise zu verringern. Auf diese Weise
sollte die Abhängigkeit gelöst werden. Es zeigte sich jedoch, dass
viele der so Behandelten wieder rückfällig wurden, indem sie
zusätzlich oder im Anschluss wieder Heroin konsumierten. Dieses
Zurückfallen wird durch die, auch lange noch nach dem körperlichen
Entzug vorhandene, psychische Abhängigkeit verursacht. Diese bewirkt
nicht nur ein eingeschränktes, auf Drogen fixiertes Bewusstsein,
sondern unter Anderem auch schwere Depressionen.
Man ging dann über zur
Methadonerhaltungsmethode. Hierbei wird lediglich das Heroin
durch eine entsprechende Menge Methadon ersetzt. Diese Methode kann
nur zum Erfolg führen, wenn gleichzeitig eine komplette Umstellung
in der Lebensführung erfolgt. Dazu gehört Distanz zur Szene und eine
als sinnvoll empfundene Tätigkeit.
Für auf den deutschen Drogenszenen
erhältliches Methadon gibt es folgende Bezeichnungen: Dolly,
Metha, Pola (für l-Polamidon) ,Saft, Sosse
Links:
www.wikipedia.de
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Methylamphetamin (Crystal)
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Methylamphetamin
ist ein künstliches Stimulans. Ähnlich wie Amphetamin, nur viel
stärker. Es verhält sich zu Amphetamin wie Crack zu Kokain und es
kann zu 90-100 Prozent rein sein.

Erscheinungsform:
Methylamphetamin gibt es in cremigweißem oder sandfarbenen Pulver,
das in Briefchen verkauft wird. Auch in Tablettenform gibt es
Methylamphetamin, wobei die Tabletten unterschiedliche Formen haben.
Ebenfalls gibt es klare, farblose Kristalle.
Der Gebrauch
von Methylamphetamin:
Schlucken ist die am wenigsten gefährliche Methode. Es dauert etwa
eine halbe Stunde, bis es wirkt. Rauchen führt zu einem starken,
fast sofortigen „Hit“ durch die inhalierten Dämpfe. Normalerweise
wird das Pulver nicht geraucht, da seine Wirkung durch das Erhitzen
verringert wird. Man sollte Methylamphetamin niemals spritzen und
nicht zusammen mit anderen Drogen einnehmen.
Die Wirkung
von Methylamphetamin:
Eine winzige Menge dieser unangenehmen Stimulans hat gewaltige
Folgen – so stark ist es. Die Wirkung vergeht nur langsam. Je nach
eingenommener Menge und der Konstitution des Gebrauchers kann sie
über Stunden anhalten. Man fühlt sich euphorisch, energiegeladen und
unbesiegbar.
Methylamphetamin: Eine Suchtdroge?
Innerhalb einer kurzen Zeit kann man körperlich abhängig werden,
ähnlich wie bei Crack. Wenn man diese Droge regelmäßig nimmt, wird
man psychisch abhängig und kann ohne sie nicht mehr leben. Der
Entzug kann zu Depressionen, Panikattacken und Paranoia führen.
Die Gefahren:
- Die Nebenwirkungen
können tödlich sein
- Man kann einen
Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleiden. Die
Körpertemperatur wird erhöht; das kann zu einem Hitzschlag
führen, vor allem wenn man in der Disco ist und weitere Drogen
nimmt. (Hitzschlag kann ebenfalls töten)
- Die Gewöhnung setzt
schnell ein. Wer ständig etwas nimmt, braucht bald gefährliche
Mengen, um nur annähernd die richtige Wirkung zu erzielen.
- Die Gefahr der
Überdosierung ist sehr groß und eine winzige Menge kann zu viel
sein und zu Krämpfen, Ohnmacht und Tod führen.
Strafen für
Methylamphetamin:
Die Strafen sind ähnlich wie bei Cannabis, denn auch
Methylamphetamin ist eine illegale Droge (seit 1988) und fällt unter
das BtMG( Betäubungsmittelgesetz). Der Besitz, auch schon in
geringen Mengen, ist strafbar und wird verfolgt.
Szenzennamen
für Methylamphetamin:
Ice, Crystal, Meth, Glass
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Nikotin
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Nikotin
ist in der Tabakpflanze enthalten. Diese Pflanze wird gestoßen, geschnitten,
aber auch gemahlen.
Nikotin wird meist geraucht
(Zigarette, Zigarillo, Zigarre, Pfeife), aber auch gekaut und geschnupft
(Schnupftabak).
Die Wirkung ist anregend,
beruhigend, blutdrucksteigernd und die Magensaftproduktion erhöht sich. Nach
längerer Einnahme fällt der Blutdruck.
Bei Nikotinvergiftung treten
Krämpfe und Atemlähmungen auf.
Langzeitfolgen sind:
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,
Konzentrationsschwäche, Durchblutungsstörungen (“Raucher-Bein”), sehr hohes
Krebsrisiko.
Seelische Abhängigkeit.
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Opiate
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Opiate sind
psychoaktive Stoffe, die entweder aus dem Milchsaft des Schlafmohns
gewonnen werden oder aber synthetisch hergestellt sind.

Der Gebrauch
von Opiaten:
Opiate sind eine
Medikamentengruppe, die zur Behandlung starker Schmerzen eingesetzt
wird. So hilfreich sie in dieser Indikation sind, so sorgfältig
müssen die Gefahren abgewogen werden.
Die Wirkung
von Opiaten:
Sie betäuben die Schmerzen und einige Opiate, wie z. B. Heroin oder
Morphin haben zusätzlich eine euphorisierende Wirkung.
Die Gefahren:
- Schwitzen, Juckreiz,
Muskelerschlaffung
- Muskelstarre,
Müdigkeit, Schwindel, Atemlähmung
- Krampfanfälle,
depressive Verstimmung
- Einengung der
Pupillen
- Mundtrockenheit,
Übelkeit und Erbrechen
- uvm.
Die Probleme
bei Opiaten:
Die Tatsache, das Opiate häufig als Suchtmittel missbraucht werden,
hat dazu geführt, dass die meisten Ärzte sie sehr zurückhaltend
verordnen. Diese grundsätzlich begrüßenswerte Entwicklung hat leider
den Nebeneffekt, dass Krebspatienten, die unter starken Schmerzen
leiden, in Deutschland oft zu spät und zu niedrig dosiert mit
Opiaten behandelt werden.
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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PCP
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(Phencyclidine) ist illegal.
 PCP gibt es in der Form von Pulver und
Flüssigkeit.
Die Wirkungen sind:
Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe, Herzrasen, Agressivität und Todesängste.
Langzeitwirkungen sind:
Leberschäden, verminderte Leistungsfähigkeit, dauernde Müdigkeit, Flashbacks und
Depressionen.
PCP macht psychisch abhängig.
Eine Geschichte über PCP:
Im Polizei-HAuptquartier von Baltimore (USA)
streckte der Student Charlie Innes, wegen eines Sittendeliktes inhaftiert,
die Hände durch das Zellengitter. Zwischen seinen Fingern quoll eine geleeartige
Masse hervor. Der 26jährige hatte sich die Augen aus den Höhlen gekratzt. Innes
stand unter Einfluss eines Rauschgiftes, dessen Wirkung gefährlicher und
folgenschwerer ist als die jeder bislang bekannten Droge: PCP.
(Der Spiegel, Ende 1980)
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Ritalin
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ist ein
verschreibungspflichtiges Medikament, ansonsten aber eine illegale Droge. Es
wird gegen Hyperaktivität eingesetzt.
Ritalin sind Tabletten, sie
wirken antriebssteigernd und es können Halluzinationen auftreten.
Die
Risiken sind: Angstzustände, Muskelkrämpfe,
Erbrechen, Schweißausbrüche, Hitzewallungen und Kopf- schmerzen......
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Salvia Divinorum
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Salvia Divinorum
ist eine Pflanze, deren Blätter von den Mazteka-Indianern gekaut
werden, um
halluzinoge Rauschzustände zu erzeugen.
Erscheinungsform:
Salvia Divinorum gibt es auch als Tee, oder eben in Form von
getrockneten Blättern.
Der Gebrauch
von Salvia Divinorum:
Kauen der Blätter, oder schlucken des Tees.
Die Wirkung
von Salvia Divinorum:
Es hat eine starke halluzinogene Wirkung. Die Wirkung setzt beim
Rauchen schnell ein und hält zwischen fünf und 30 Minuten an. Werden
die Blätter gekaut oder als Tee getrunken, setzt sie Wirkung nach
ca. 10 Minuten ein und kann etwa eine Stunde dauern. 
Die Gefahren:
- Tödliche Vergiftungen
sind möglich
Informationen aus:
Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
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Stechapfel
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Der
Stechapfel gehört zur Gattung der Nachtschattengewächse, welche ca.
20 Arten umfasst.
Ursprünglich kommt die Pflanze aus Nordamerika, inzwischen ist sie
fast überall verbreitet. Wegen seinem Hohen Alkaloidgehalt ist der
Stechapfel
hochgiftig!
Aufgrund seiner schmerzstillenden und halluzinogenen Wirkung wurde
(bez. Wird) er in machen Kulturen zu religiösen oder kultischen
Zwecken genutzt. Er ist allerdings auch eine gefährliche Droge…
Wirkung:
Pflanzenteile des Stechapfels werden gepresst oder als Tee gekocht.
Schon das Inhalieren der Dämpfe aus der Blüte können eine
gesundheitsschädliche Wirkung haben! Bereits nach einigen Stunden
können Halluzinationen auftreten, die extrem Lange andauern können
(bis zu 36 Stunden).
Der Stoff
Scopolamin bewirkt eine Auflösung des Zeitempfindens, auch
Angstzustände und innere Unruhe können Folgen der Einnahme sein. Der
Konsument befindet sich in einer Art „halbwachen Zustand“. Trotz der
Halluzinationen sind sprechen und denken möglich.
Folgen der
Einnahme:
Stechapfel ist hochgiftig! Schon 13-17 Samen können tödliche Folgen
haben und auch durch den Teeaufguss können noch Teile des Gifts
enthalten sein.
- Stark erweiterte
Pupillen
- Schluck- und
Sprachstörungen
- Mundtrockenheit
-
Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen
- Innere Unruhe
- Weinkrämpfe und
starkes Mitteilungsbedürfnis
- Herzrhythmusstörungen
bis hin zu komatösen Zuständen
- Bewusstlosigkeit
-
Tod durch
Atemlähmung
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Beratungsstellen:
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Adressen der
Beratungsstellen findet ihr in jedem Telefonbuch oder unter:
www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/dhsidx.html
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Designerdrogen:
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oder
auch Partydrogen, sind Drogen, die in Labors aus Arznei- oder klassischen
Rauschmitteln hergestellt werden. Sie sind preiswert, schnell und massenhaft zu
produzieren und sie haben eine sehr große Gewinnspanne.
Es gibt drei Hauptgruppen:
Designerdrogen
werden geschluckt, injiziert, intranasal aufgenommen, geraucht oder auf die Haut
gebracht.
Auch
die Wirkungen sind unterschiedlich, so treten bei Amphetaminen z.B.: Euphorie
und Lustgefühle auf, während bei PCP Halluzinationen und Selbstüberschätzung uvm.
auftreten und wiederum können bei Fentanylen/ Prodinen ähnliche Wirkungen wie
bei Heroin auftreten, nur sehr viel stärker.
Amphetamine machen meistens „nur“ seelisch abhängig, während PCP und Fentanyle/
Prodine körperlich und seelisch abhängig machen.
VORSICHT: Da man bei Designerdrogen nie weiß, was darin enthalten
ist, kann schon die erste Einnahme zum Tod führen!
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Sucht:
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Sucht kommt nicht vom Wortstamm „suchen“, sondern von
„siech“ (siechen = krank). Im Mittelalter bis hin zum 18. Jahrhundert kannte man
daher auch Begriffe wie Wassersucht, Schwindsucht usw....
Sucht ist ein schleichender Prozess, ein „dahinsiechen“.
Niemand wird plötzlich süchtig, vielmehr entwickelt sich Abhängigkeit nach und
nach. Meist fängt es harmlos an, werden die positiven Wirkungen einer Droge
genutzt und für viele bleibt es harmlos. Bei manchen entsteht Gewohnheit und
Missbrauch, bei einigen Sucht und Abhängigkeit.
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Nachweisbarkeit
der Drogen:
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Im Allgemeinen gelten für alle Drogen, dass
man sie im Blut und im Urin bis zu 3 Tagen nachweisen kann, in den Haaren bis zu
mehreren Monaten!!!
Cannabis:
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Nachweis im Urin: bis zu 8 Wochen
-
Nachweis im Blut: bis zu 3 Wochen
-
Nachweis in den
Haaren: je nach Haarlänge
bis zu mehreren Monaten
Crystal
Speed:
-
Nachweis im Urin: 2- 4 Tage
-
Nachweis im Blut: 2- 4 Tage
-
Nachweis in den
Haaren: ja nach Haarlänge
bis zu mehreren Monaten
Ecstasy:
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Nachweis im Urin: ca. 1- 4 Tage
-
Nachweis im Blut: ca. 1 Tag
-
Nachweis in den
Haaren: je nach Haarlänge
bis zu mehreren Monaten
Kokain:
LSD:
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Nachweis im Urin: 5 Tage
-
Nachweis im Blut: kürzer als im Urin, jedoch nicht genau bestimmbar
-
Nachweis in den
Haaren: es gibt keine
genauen Angaben!
Amphitamine
(Speed):
-
Nachweis im Urin: 2- 4 Tage
-
Nachweis im Blut: 2- 4 Tage
-
Nachweis in den
Haaren: je nach Haarlänge
bis zu mehreren Monaten
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Zeitleiste:

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Urzeit: Fliegenpilz,
Schnupfdrogen, Hexensalben
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50.000: Ureinwohner
Australiens erleben die „Traumzeit“ durch Nachtschatten-Drogen
-
3050: Ötzi stirbt, mit
Sporen von halluzinogenen Pilzen
-
3000: An der Küste Ecuadors
wurden Coca-Blätter gekaut
-
2737: In China wird
Haschisch als Heilmittel gegen Verstopfung und Rheuma verwendet
-
2.Jahrtausend: erste
Herstellung von Bier
-
9.Jahrhundert: König Salomo
besingt die erotisierende Wirkung von Wein
-
um 300: Mohnsaft (Opium)
wird in der Medizin eingesetzt; Mohnkapsel wird Zeichen des Morpheus (Gott
der Träume und des Schlafes) und Thanatos (Gott des Todes)
-
ca. 34: Jesus setzt beim
Abendmahl Wein als Sakrament ein
-
um 500: Hanofsamo taucht in
Europa auf medizinischen Rezepten auf; in Ägypten steht Zähneausreißen auf
den Gebrauch von Haschisch
-
6. Jahrhundert: Tee ist in
China als Genussdroge in großen Umfang in Gebrauch
-
um 800: die Araber bringen
Tee nach Europa
-
1492: Kolumbus geht in Kuba
an Land (Tabak ist weit verbreitet); bringt dafür Alkohol
-
1806: Morphin wird erstmals
isoliert
-
1840: in Irland wird Äther
ausgeschenkt
-
1849: Edgar Allan Poe stirbt
am 7.10. an Alkohol- und Opiumsucht
-
1870/71: während des
deutsch-französischen Krieg wird als Analgetikum vermehrt Morphin eingesetzt
-
1872: Wilhelm Busch in der
Frommen Helene: „Wer sorgen hat, hat auch Likör!“
-
1885: Robert Louis Stevenson
schreibt in rasender Eile 2mal Dr. Jekyll und Mr. Hyde bekam wegen seinem
langem Nasenkatarrh kokainhaltige Medikamente
-
1886: Coca Cola kommt auf
den Markt
-
Ende 19. Jahrhundert: erste
Kokainwelle
-
1930: Marihuana wird in den
USA als Killerdroge verfolgt
-
1938: LSD wird synthetisiert
-
1945: Hitler bringt sich um
(Drogen- und Medikamentensucht vorhanden); Göring war viele Jahre
morphinsüchtig
-
1950er Jahre: Parke Davis
bringt PCP als Analgetikum auf den Markt, zieht es 65 wieder zurück
-
1965: Tetrahydrocanabinol
wird entdeckt
-
1969: Easy Rider kommt in
die Kinos (es wird mit Kokain gedealt und Marihuana geraucht); Jack
Nicholson: „Jeden Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund!“
-
1980er Jahre: Crack taucht
erstmals auf
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1996: Folgende Drogenmengen
werden beschlagnahmt:
160kg Amphetamine
692.397 Konsumeinheiten Ecstasy
9.367 kg Cannabis
898 kg Heroin
1.373 kg Kokain
67.082 Konsumeinheiten LSD
FIKTION
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Die
Geschichte des Kokains:

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Die Kokain liefernde Pflanze des
Koka Strauches wurde nachweislich schon vor mehr als 4.000 Jahren bei Indianern
in den südamerikanischen Anden als Heilmittel und für Stammesrituale benutzt.
Während des Mittelalters
erreichte die Pflanze dann auch das europäische Festland und ihr Wirkstoff
Kokain wurde in den Jahren um 1860- 1885 chemisch unter anderem durch Albert
Niemann isoliert. Durch die Verherrlichung des Stoffes in einem Aufsatz Sigmund
Freuds im Jahre 1884 wurde die Droge weiter bekannt und der Boom des
Zaubermittels begann.
Die Droge wurde bald darauf als
Narkotikum in der Medizin eingesetzt und eroberte alsbald auch die Normalbürger.
Fast alles wurde mit dem Zaubermittel versetzt: Zigaretten, Elixiere,
Stärkungsmittel, Koka-Liköre, Weine und bekanntermaßen das als Kopfschmerzmittel
verwandte Coca- Cola -– das einen Kokaingehalt von ungefähr 0,0025 % aufweisen
konnte – mit seinen zahlreichen Konkurrenten Koca Nola, Nerv Ola oder Wise Ola.
Weiteres Einsatzgebiet war der
medizinische Sektor. Kokain hielt als Schmerzmittel gegen Kopf- und Zahn-
schmerzen her und wurde weiterhin gegen Nasenschleimhautentzündungen und Asthma
eingesetzt.
Ende das 19. Jahrhunderts wurde
unter anderem durch die Connecticut State Medical Society die extreme
Suchtgefahr und körperliche Schädigung des Stoffes bekannt. 1914 wurde mit dem
Harrison-Gesetz der Verkauf und die Verteilung von Kokain und anderen Drogen in
den USA letztendlich unter die Aufsicht des Staates gestellt. Grund hierfür
waren allerdings keine medizinischen Bedenken, sondern rassistische
Hintergründe: Man fürchtete sich vor von Kokain besessenen Schwarzen.
Großbritannien und andere Länder folgen dem im Jahre 1916. Allerdings aus
medizinischer Sicht.
In den 1920er Jahren erlebte
Deutschland sein Kokainhoch und das Rauschmittel wurde kurz darauf dem neuen
Btmg unterstellt und somit verboten.
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10 Stresskiller für
den Alltag:
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Nimm dir Auszeiten. Auch und gerade in
hektischen Zeiten wirkt ein Spaziergang, ein Bad oder eine Tasse Tee wahre
Wunder.
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Plane deinen
Tagesablauf und teile deine Arbeit gut ein.
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Setze dir
für deine Arbeit überschaubare zeitliche Rahmen.
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Schließe in
schwierigen Momenten die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem.
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Bringe erst
eine Sache zu Ende, bevor du mit der nächsten beginnst.
-
nimm dir
nicht zuviel auf einmal vor.
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Vermeide, in
Zeitdruck zu geraten. Gehe bei wichtigen Terminen rechtzeitig los, damit du
nicht abgehetzt in der letzten Minute ankommst.
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Breche
unergiebige Auseinandersetzungen ab und nimm dir genügend Bedenkzeit.
Überlege in Ruhe, was die Gründe für den Krach sind, und suche erst dann
wieder die Diskussion. Versuche rechtzeitig, deine Gefühle auszudrücken.
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Nimm gesundheitliche Probleme
ernst. Lass dir Zeit, Beschwerden richtig auszukurieren.
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Gib dem
Körper gerade vor Prüfungen und in Krisenzeiten, was er an Nahrung und
Schlaf braucht.
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© Layout von Gondram - Text von
Stefanie Droop, Marina Kleinlein und Gondram
schuelermosaik.de |