In jeder klaren Neumondnacht ist das Himmelsgewölbe von Tausenden Sternen übersäht. Während die einen brilliantengleich funkeln, sind andere nur mit Mühe zu erkennen. Ihr Flimmern lässt ahnen, aus welch unermesslichen kosmischen Weiten das Licht zu uns gelangt. Wer könnte seinen Blick aufs nächtliche Firmament richten, ohne immer wieder vom Bild des Sternhimmels in Bann gezogen zu werden? Das war vor Jahrtausenden wohl nicht anders als heute.

Wie die Erdkugel ist auch die Himmelssphäre in unterschiedlich große Zonen unterteilt, die eine Art Himmelskarte mit 88 "Kontinenten" bilden: Es sind die Sternbilder, die sich aus mehr oder minder hellen Sterngruppen zusammensetzen. Sie stellen Figuren aus der Mythologie, Fabelwesen oder wissenschaftliche Objekte dar, denen sie ihren Namen verdanken.

Innerhalb eines Sternbildes sind die Sterne jedoch in der Regel durch gewaltige Entfernungen voneinander getrennt. Nur die Projektion auf die Himmelssphäre lässt sie uns in einer Ebene, nah beieinander, erscheinen. Die Objekte, die sich zu Figuren anordnen lassen, sind Sterne, ähnlich wie unsere Sonne. Sie erscheinen uns unveränderlich und seit Jahrtausenden unbeweglich. Ihre Unbeweglichkeit ist aber nur scheinbar und rührt von den gigantischen Entfernungen her, die sie von uns trennen.

Die heute geläufigen Sternbildnamen stammen zu einem großen Teil aus dem alten Griechenland. Manche gehen auf Benennungen zurück, die zu noch viel früherer Zeit - im Vorderen Orient oder im Altägypten - erfolgten.

(Orion)

(Pegasus)

(Aquila)

(Ursa Major)

(Hercules)

(Cygnus)

(Gemini)

(Ursa Minor)

(Perseus)

(Bootes)

(Auriga)

(Canis Major)

(Taurus)

(Andromeda)

(Lyra)

(Cassiopeia)

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Dana Bergmann (D - 16 Jahre)